Deutschland über alles.

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Alltagsgeschichten

Heute Abend bin ich schon zwei mal über “deutsche Fallstricke” gestolpert. Das erste mal, als ich den Samsung-Newsletter überflog und mir das Gewinnspiel zum neuen Samsung-Handy “Galaxy XCover” unter kam.

Auch wenn die Chancen, eines der drei verlosten Handies zu gewinnen, eher gering waren, klickte ich mit großer Freude drauf – nur um nach kurzer Zeit feststellen zu dürfen, dass das Ganze auf deutsche Staatsbürger beschränkt ist.

Das einzige was es danach noch zu tun gab, war, den Samsung-Newsletter abzubestellen. Ich will keine Gewinnspiele zugesandt bekommen, bei denen ich eh nicht teilnehmen darf.

Mir ist zwar durchaus bewusst, dass ein länderübergreifendes Gewinnspiel gewisse rechtliche Hürden mit sich bringt, doch Samsung ist ein global agierender Konzern der das locker abwickeln kann. Und wenn nicht, dann wäre es zumindest kein Problem den Abonnenten anderer Länder einen abgespeckten Newsletter zukommen zu lassen.

Noch viel schlimmer fand ich aber das zweite Erlebnis mit dem McDonalds Burger-Konfigurator. Die Webseite ist wirklich toll und die Idee, sich selbst seinen Lieblingsburger zusammen stellen zu können, fand ich auch super.

Da ich über einen Link auf die Seite gekommen bin, war es mir nicht bewusst, dass ich es hier mit der deutschen McDonalds-Seite zu tun hatte. So klickte ich mal drauf los und probierte alle möglichen Variationen an Burgern durch.

Das funktionierte sehr gut – einzig allein der Saucenzwang nahm mir etwas die Freude. Ich wollte meinem 3-stöckigen Rindfleischmonster eigentlich keine Sauce verpassen. Der Käse und die Salatblätter hätten (mal abgesehen vom Fleisch) für ausreichend Geschmack gesorgt.

Auf jeden Fall: Um seinen Burger speichern zu können muss man sich auf der Seite registrieren. Spätestens jetzt wurde mir klar, dass da etwas nicht ganz koscher war. – Und dabei rede ich nicht nur von meinem Burger!

Das Auswahlfeld für Handyvorwahlen bot mir lediglich eine Liste deutscher Vorwahlen. Das bedeutete, dass ich mir meinen Burger sonstwo hinstecken konnte, denn Fake-Daten wollte ich nicht eingeben. Mir blieb also nur, die Seite zu verlassen.

Ich finde es schade, dass Konzerne, die im deutschen Sprachraum tätig sind, es nicht schaffen, gegenüber ihren Kunden länderübergreifend aufzutreten. Die Idee einer “europäischen Union” kommt schließlich nicht von irgendwo.

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Gelungener Relaunch.

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Alltagsgeschichten

Das INTERSPAR Restaurant im Europark wurde umgebaut. Aus diesem Grund war es Ende letzten Jahres für einige Monate geschlossen. Da ich mich nicht unbedingt zu seinen Fans zählte, ließ mich der Umbau eher ungerührt.

Als es seine Pforten wieder öffnete, sah ich es mir kurz von außen an. – Die neue Einrichtung machte ordentlich was her.

(Möglicherweise keine echten)Trotzdem mied ich es auch weiterhin.

Wer meinen Blogartikel vom Goldnugget gelesen hat, weiß warum :D

Auf jeden Fall hat mich heute ein Kollege doch mal hinein geschliffen und so bekam ich es auch von innen zu sehen und konnte testen ob sich die Änderungen auch bis in die Küche durchgezogen haben.

Die Antwort ist: JA.

Den Köchen bei ihrer Arbeit zuzusehen ist ein wahre Freude. Wie sie die Wok-Gerichte mit den Nudeln zubereiten, das hat echt etwas Professionelles.

Mein Essen war lecker und hochwertig und auch der Tisch, an dem ich es verspeiste war sehr gemütlich.

Einzig allein die Geräuschkulisse fand ich nicht so toll. Ein paar Trennwände und eine weichere Federung der Geschirrwägen könnten dem Abhilfe schaffen.

Ansonsten empfinde ich aber nichts als Begeisterung. Das INTERSPAR Restaurant hat sein Kantinen-Flair abgelegt und ist nun jeden Besuch wert.

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Seriendrama.

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Movies

Vor ziemlich genau einem Jahr begann ich die Serie “Heroes” zu schauen. In meinem Artikel “Serienkiller” hatte ich kurz darüber berichtet.

Obwohl ich damals bei der dritten Staffel abgebrochen hatte, ließ mich die Serie trotzdem nie los. Mir gefiel einfach das ganze Setup, die Charaktere, die Stimmung, etc.

Okay, Claire nervte mich wirklich extrem. Der rebellische kleine Teenie, der in einer Tour Scheisse baut und nicht kapiert, welche Gefahren lauern. Ihre dummen Ego-Touren waren oftmals nur schwer zu ertragen. Aber sie war  nur ein Charakter von vielen – bei den anderen hielten sich die Spinnereien in Grenzen. Die meisten waren sogar sehr beeindruckend und ich war stets begierig mehr über sie zu sehen.

Wie gesagt… die Welt der Heroes geisterte auch weiterhin in meinem Kopf herum.

Vor allem der Bösewicht Sylar war dafür verantwortlich, dass ich mir Ende letzten Jahres die Heroes-Box, bestehend aus allen 4 Staffeln der Serie, zugelegt habe.

Ich fand es auf der einen Seite etwas schade, dass man nach und nach alles über Sylar erfährt. Als er anfangs noch die mysteriöse Schattengestalt war, dem das FBI nie so Recht zu Leibe rücken konnte, fand ich ihn interessanter. Doch die ganze Hintergrundgeschichte rund um ihn macht das auf der anderen Seite wieder wett.

Die Heroes – DVD – Box (limited edition).

Bevor ich noch mehr über die Serie schreibe erst mal ein paar Infos zur DVD-Box: Ich finde sie optisch absolut gelungen. Sie will zwar nicht so recht in ein Standard-DVD-Regal passen (dazu dürfte man nur die inneren Staffelboxen aufstellen), doch das war mir egal, da ich für sie ohnehin einen exponierten Platz vorgesehen hatte.

Die einzelnen Staffelboxen erweckten in mir doch immer wieder etwas Unmut.

Das hat zwei Gründe:

Die Boxen sind sehr kompakt gehalten. Wenn man sie durchblättert hat man pro “Seite” je 2 DVD’s, die übereinander in die Halterung geklippt sind. D.h. eine DVD ist immer überlagert und man muss beide Herausnehmen, wenn man an die untere Scheibe ran will.

Der zweite Grund ist die unglückliche Unterteilung der Staffeln. So gibt es nicht – wie bei jeder anderen Serie – nur die Staffeln 1, 2, 3, … x, sondern Staffel 1.1, 1.2, 2.1, 2.2. Man muss also sehr genau aufpassen, dass man immer die richtige Folgescheibe erwischt, wenn man eine fertig geschaut hat. Für die DVD-Box hätte es wirklich nicht geschadet die DVD’s innerhalb einer Staffel fortlaufend durchzunummerieren. So hatte ich 2x die DVD 1 in der gleichen Box. Einmal für Staffel 1.1 und einmal für 1.2…

Ein jähes Ende.

Dieser Artikel sollte übrigens ursprünglich “Heroische Box” heissen, doch ich habe mich letztlich für “Seriendrama” entschieden, da es wirklich ein Drama ist, wie rigoros Serien in den U.S.A. eliminiert werden, sobald sie nicht mehr genügend Einschaltquoten haben.

Tatsächlich sind diese bei Heroes von Staffel zu Staffel immer weiter zurück gegangen, wobei ich behaupten will, dass sich das auch wieder hätte ändern können. Ich denke, dass der Jahrmarkt, um welchen sich die 4. Staffel großteils drehte, die Zuschauer auf den harten Kern der echten Fans reduziert hat. Man will die übersinnlichen Menschen einfach lieber in alltäglichen Jobs sehen, wo man sich besser mit ihnen identifizieren kann, als bei den Zigeunern, die eher ausserhalb der Gesellschaft angesiedelt sind.

Die allerletzte Folge der Serie endet jedenfalls mit einem “Fortsetzung folgt” und lässt den Zuschauer mit einem großen Fragezeichen, wie es denn nun weiter geht, zurück. Immerhin wird hier eine fünfte Staffel eingeleitet, die viel Wirbel verspricht.

Ich denke, dass Tim Kring zum Zeitpunkt des Drehens dieser Folge noch nicht gewusst hat, dass sie die letzte sein würde. Tatsächlich erhielt er nicht einmal die Möglichkeit eine abschließende Folge zum Abrunden der Serie zu drehen. – Das ist wirklich ein Drama!

Sakrilege im Zeichen des Zasters.

Viel zu viele gute Serien werden viel zu früh abgesetzt.

Ich spare mir mal meine übliche Rede, dass es immer nur ums Geld geht…

Geld wäre genügend vorhanden um der Vielzahl an abgebrochenen Serien ein “würdevolles” Ende zu bescheren.

Doch die Studios bringen eine Neue nach der anderen heraus. An Inhalten fehlt es wirklich nicht.

In den Köpfen der Entscheider waren die Heroes – und alle anderen Serien, die ein ähnliches Schicksal ereilt hat – wohl schnell vergessen.

Zurück bleiben enttäuschte Fans denen nichts anderes übrig bleibt als sich ebenfalls auf die nächste Serie zu stürzen und zu hoffen, dass diese in den USA lange genug genügend Leute an ihr Fernsehkastel bindet um vollständig produziert zu werden.

Ein einziges Seriendrama.

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Irgendwie vertraut – aber doch so anders.

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Alltagsgeschichten, Technics

Allen Erwartungen zum Trotz bekam ich noch im alten Jahr ein neues Firmennotebook zur Verfügung gestellt.

Wenn mich bislang jemand fragte, wie gut meine Excel-Kenntnisse sind, antwortete ich ganz selbstsicher: Ausgezeichnet.

Die Leute sahen mir immer mit großen Augen zu, wenn meine Finger über die Tastatur sausten und ich mithilfe aller möglichen Tastatur-Short-Cuts binnen weniger Augenblicke die tollsten Lösungen zusammenzauberte.

Doch das hat sich mit dem neuen Excel schlagartig geändert. Die kombinierte Symbol- und Menüleiste verlangt mir einiges ab. Das Arbeiten in meinen Tabellen kommt nun einem Autofahren mit angezogener Handbremse gleich.

Sowohl das alte als auch das neue Layout haben im Internet ihre Fans. Ich zähle definitiv zu den Verfechtern des “alten” Designs, weil ich bei dem Neuen bislang noch keine Vorteile entdecken konnte. Aber ich bin aufgeschlossen und werde versuchen (eine andere Wahl habe ich ja auch nicht) mit dem neuen Excel bald wieder die alte Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen.

Zuhause werde ich aber auf – ich trau es mich gar nicht sagen – Office 2003 bleiben. Diese betagte Suite erfüllt einfach nach wie vor alle meine Wünsche und lässt keine Notwendigkeit einer Neuanschaffung aufkommen. Im Übrigen ist so eine Office-Suite nicht unbedingt billig – selbst wenn man nur ein Upgrade benötigt.

Zwischenzeitlich hatte ich mal die freie Alternative Libre Office angetestet – allerdings war das nur ein sehr kurzer Ausflug, da es den Layouts meiner vorhandenen MS-Office-Dateien ganz übel mitgespielt hat.

Für die Arbeit bleibt mir jedenfalls nur zu hoffen, dass ich mich mit dem aktuellen Office anfreunden und vielleicht sogar Vorteile erkennen kann. Ansonsten bleibt dem Ganzen nur die bittere Unterstellung, dass man funktional nichts mehr Großartiges hinzufügen konnte und nun eben die Bedienelemente neu designed hat um die neue Version – bzw. den Preis dieser – rechtfertigen zu können…

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Alle Jahre wieder…

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Allgemein, Poesie

…brech ich vor Wut fast nieder.

Sobald das Jahresende naht,
die Wirtschaft schweres G’schütz auffahrt.
Das kommerzielle Weihnachtsfest,
gibt mir schon lang vorher den Rest.
Vielleicht, wenn ich mal Kinder hab,
ändert sich dann wieder der Maßstab.

Heuer mit allen ausgemacht,
es wird nix gschenkt zu der Weihnacht.
Anfangs vielleicht leicht ungewohnt,
wurden wir dann doch recht schnell belohnt,
der Abend verlief wirklich fein,
einfach nur mit beisammen sein.

Ein netter Kreis halt für sich spricht,
dann braucht es auch Geschenke nicht.

Und heute, in der Silvesternacht,
wart ich nun auf Schlag Mitternacht,
umgeben von vieln netten Leuten,
tu ich bald 2012 einläuten.

Die ganzen Mails und SMS,
sind aber unnötiger Stress.

Ich schreib nun was ich stets bewahre,
Ich hab Euch lieb auch unterm Jahre.
Das sollten aber alle wissen
und drum kein SMS vermissen.
Weil mein Mails persönlich sind
und nicht an viele g’schrieben gschwind.

Damit wär alles wunderbar,
also nochmal: EIN GUT’S NEUJAHR!

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Schweinereinachten.

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Alltagsgeschichten

Unerwünschte Werbe-E-Mails sind eine Plage. Am besten hilft ein vorsichtiger Umgang mit der eigenen E-Mail-Adresse. Fällt diese erst einmal in die Hände zwielichtiger Geschäftemacher wird man schon mal mit Spam-Mails überflutet.

Man sollte es sich also zweimal überlegen bevor man seine Daten auf einer dubiosen Internetseite bekannt gibt.

Doch was nützt einem die ganze Vorsicht, wenn einem jemand anders ein Ei legt und die wohl behütete E-Mail-Adresse weiter gibt?

Alle Jahre wieder sind virtuelle Weihnachtskarten der große Renner. Vertont und bunt animiert stechen sie ihre Papierkollegen mit Leichtigkeit aus. Arglose Freunde und Bekannte fallen leider reihenweise auf diese Seiten herein, denn sie wollen eigentlich nur Freude und Frohsinn verbreiten – ganz und gar ohne böse Absichten.

Dass viele dieser Online-Dienste zu dem alleinigen Zweck der Sammlung von E-Mail-Adressen eingerichtet wurden, erkennt man leider nicht.

Üblicherweise dauert es nicht lange, bis die so gesammelten Adressen weiter verkauft sind und der lieben Grußkarte die ersten ganz und gar nicht lieben Werbenachrichten folgen.

Glücklicherweise sind die Filterprogramme und -algorythmen mittlerweile so gut, dass “Spam-Mails” fast gänzlich ausgefiltert werden. Vor allem zu Weihnachten will man nichts von Penisvergrößerungen, Potenzmitteln und billigen Darlehen hören.

Hin und wieder schafft es aber dann doch mal wieder ein solches Mail in den regulären Posteingang – welch tolles Weihnachtsgeschenk! – Allerdings nicht für mich, sondern für den Absender…

Schöne Feiertage!

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Kämpfende Jahreszeiten.

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Allgemein, Poesie

Die Sonne bekämpfte hartnäckig den Winter,
doch nun ist er da und heute beginnt er.

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Diskrepanzen.

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Alltagsgeschichten

Mit großem Interesse erwartete ich heuer auf der Weihnachtsfeier wieder die Rede unseres Firmenoberhaupts. Nebst der letzten Jahres beschriebenen 3-Meter-Regel war mir noch einer seiner Schlusssätze in Erinnerung geblieben, wo er die Führungskräfte zu mehr “menschlichem” Verhalten gegenüber ihren Mitarbeitern aufgefordert hatte. “Ich will das nächstes Jahr nicht noch einmal sagen müssen” war der sinngemäße Abschluss dieses Teils seiner Rede.

Da ich einerseits als Betriebsrat und andererseits als selbst Betroffener die Situation im Laufe des vergangenen Jahres sehr gut mitverfolgen konnte, wusste ich, dass sich absolut gar nichts geändert hat. – Im Gegenteil, es ist sogar schlimmer geworden.

Ich frage mich aber ohnehin was sich hätte ändern sollen. Kein erwachsener Mensch kann sich charakterlich noch großartig ändern. Und für Führungskräfte, deren Verhalten unter aller Sau ist, die aber damit seit Jahren gut durchkommen, gibt es nicht den geringsten Grund, daran etwas zu ändern.

Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken.

Das Schlimme ist – je weiter oben so jemand in der Hierarchie sitzt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er eben solche Leute unter sich nachzüchtet. Hinzu kommt außerdem, dass so jemand aufgrund seiner Position wesentlich schwieriger auszutauschen ist. Und das ist meiner Meinung nach die einzig sinnvolle Maßnahme um eine Änderung zu erzielen.

Was mich schockiert, ist diese Respektlosigkeit gegenüber unseres obersten Bosses. Und dabei meine ich jetzt gar nicht das Ignorieren seiner Wünsche, sondern das Verhalten während seiner Rede.

Nachdem ich nun schon doch seit zwei Jahrzehnten auf die Firmenweihnachtsfeiern gehe, kann ich auf eine lange Serie an jährlichen Festansprachen zurück blicken. – Eines war ihnen allen gemein: Im Saal war es still und jeder lauschte den Worten des Präsidenten.

Respektlosigkeit vom Feinsten.

Heuer hatte ich das erste mal echte Probleme alles zu verstehen, weil sich die Leute um mich herum unverfroren miteinander unterhielten. Es handelte sich hierbei nicht um kurzes Zuflüstern bzgl. irgend welcher Passagen der Rede, nein, die Kollegen redeten in normaler Lautstärke miteinander, machten Spaß, lachten … kurz, sie scherten sich einen Dreck darum was unten auf der Bühne vorgetragen wurde und ob sie dadurch andere Kollegen beim Zuhören störten.

Wenn ein “Schhhhhhh” kam, waren sie für ein paar Sekunden still und machten kurz darauf munter weiter.

Und es waren nicht etwa nur irgendwelche kleinen Angestellten, sondern auch Führungskräfte. Solche, wie bereits weiter oben erwähnt, “nachgezüchtete Highflyer” die sich ihren Chefs gut verkauft hatten, in gute Positionen gekommen waren, Länge mal Breite abcashen und meinen, sie können sich alles erlauben.

Visionen.

Es ist diese Diskrepanz zwischen der Vision der Geschäftsleitung und der traurigen Realität ein paar Ebenen tiefer, die mich so stört.

Aber irgendwie gehört das alles doch zusammen und die “Macher” sind nun mal nicht ganz oben sondern darunter angesiedelt.

Sie machen die Vision zur Illusion.

Ausweg?

Solange es keine Kriterien gibt, welche moralischen Voraussetzungen eine Person mitbringen muss um überhaupt erst in eine Führungsposition kommen zu können, wird sich daran nichts ändern.

Ich sehe kein Licht am Ende dieses Tunnels, zumal dieses Problem ja nicht nur auf meinen Arbeitsplatz beschränkt ist. Es bedarf lediglich eines kleinen Schwenkers in die Politik um zu sehen, welche Tragweite das Thema hat.

Politik.

Immer wieder hört man von korrupten Politikern die Ihre eigentliche Aufgabe, die Vertretung der Menschen, ausser Acht gelassen und nur im Sinne der eigenen Interessen handeln und gehandelt haben.

Doch selbst wenn es eine Institution gäbe, die Menschen auf Herz und Nieren prüft, bevor man ihnen Macht und Verantwortung anvertraut – wie bekommt man jene faulen Eier weg, die sich schon im System festgefressen haben?

Sie werden mit allen erdenklichen Mitteln kämpfen!

Wenn so ein “Machtmensch” nämlich erst einmal in so einer Position ist, gibt er sie nicht mehr her.

Ende.

Aber ich schweife etwas zu weit ab. Eigentlich wollte ich von meinen Eindrücken der diesjährigen Weihnachtsfeier schreiben:

“Sie war nett.”

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Nicht sitzen bleiben?

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Allgemein

Als ich das erste mal von dem Volksbegehren hörte, dachte ich mir nur “was für ein Schwachsinn” und beschäftigte mich nicht weiter damit. Nachdem sich das Volksbegehren auf dem Slogan “nicht sitzen bleiben” aufhing war für mich alles gesagt. “Wenn jemand ein Fach in seiner Klasse (aus welchen Gründen auch immer) nicht schafft  wird es umso schwieriger werden, dieses im Folgejahr zu meistern, wenn der neue Stoff ein Können das alten Stoffs voraussetzt, da er auf diesem aufbaut.”

Doch dass sich dahinter viel tiefer greifende Überlegungen verbargen, die einem nur durch eigene Recherche bzw. genauer Verfolgung der Thematik zuteil wurden, war mir nicht bewusst.

Als absoluter ORF-Verweigerer kam ich daher nur durch Zufall an die interessanten Detailinformationen indem ich der Diskussion einer Freundin lauschte, die sich darüber schon näher informiert hatte.

Wenn ich mal die (durchaus vorhandenen) Emotionen außen vor lasse und das Sitzenbleiben objektiver betrachte ergibt sich folgende Überlegung:

Jemand bleibt sitzen weil er in einem Fach schlecht ist – dann wiederholt er/sie nicht nur dieses eine Fach – sondern auch alle anderen Fächer in denen es wahrscheinlich gar nicht so schlecht gelaufen ist.

Es kann also sein, dass wegen nur eines Faches ein ganzes Jahr verloren geht.

Das ist u.a. auch ein Punkt dieses Volksbegehrens, der das Ganze in ein – für mich – vollkommen anderes Licht rückte.

Schade nur, dass das nicht so recht zu mir durchgedrungen ist. Und so wie mir wird es wohl auch vielen anderen Leuten ergangen sein.

Wer weiß, wieviel mehr Stimmen noch drinnen gewesen wären, wenn man anstatt des wenig sagenden bzw. fast schon irreführenden “Nicht sitzen bleiben” einen anderen Slogan gewählt hätte…

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Der Werner wird’s schon richten.

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Alltagsgeschichten, World of Warcraft

Mit gehackten World-of-Warcraft-Accounts lässt sich gutes Geld machen. Wenn der Besitzer des Accounts, zu dem man sich Zugriff verschafft hat, das Spiel einigermaßen gut gespielt hat, hat er gut ausgerüstete Charaktere mit vielen wertvollen Gegenständen auf der Bank und ausreichend Gold in der Tasche. Man plündert also diese Goldkonten, verkauft die Gegenstände beim Händler und schickt die so erhaltene Kohle an den eigenen Account weiter. Das Spielgold kann man dann im Internet für echtes Geld verkaufen.

Es gibt verschiedene Wege um WoW-Accounts zu hacken, auf die ich aber nicht näher eingehen will. Die besten Opfer sind wie immer all jene Leute, die es mit dem Thema Sicherheit nicht so genau nehmen. Wer die Software seines PC’s – vor allem die Virenscanner – nicht auf dem neuesten Stand hält, dem kann es schon passieren, dass er bei seinem nächsten Einstieg ins Spiel seine Charaktere im wahrsten Sinne des Wortes “nackt” vorfindet.

Blizzard, der Betreiber von World of Warcraft, ist ständig bestrebt das Spielen sicherer zu machen. Mittlerweile können gehackte Accounts relativ schnell und einfach wieder hergestellt werden.

Der (meiner Meinung nach) derzeit beste Schutz ist die Verwendung eines Tokens, dem sogenannten Blizzard-Authenticator. Es handelt sich hierbei um ein kleines Gerät, in der Größe eines Schlüsselanhängers, das auf Tastendruck eine kurze Zahl anzeigt. Diese Zahl wird u.a. aus der aktuellen Uhrzeit und der Seriennummer des Authenticators errechnet. Das heisst: Selbst wenn ein Hacker an den Benutzernamen und das Passwort des Eigentümers gelangt, kann er sich ohne das Teil nicht in den fremden Account einloggen.

Als der Authenticator eingeführt wurde, habe ich mir sofort einen bestellt und in meiner Gilde die Regel eingeführt, dass auch alle höheren Offiziere einen solchen haben müssen. Offiziere haben immerhin Zugriff auf die wertvolleren Gegenstände der Gildenbank, daher wäre es sehr ärgerlich, wenn diese gehackt würden.

Ein Problem, das sich dadurch für mich ergeben hat ist, dass ich den Authenticator immer dabei haben muss, wenn ich spielen will. Es ist mir schon des öfteren passiert, dass ich nicht spielen konnte, wenn ich mit dem Notebook auswärts war und das Token zuhause auf dem Schreibtisch lag.

Meine Mutter war so freundlich, es bei mir zuhause abzuholen und mir einen Code durchzugeben, aber da diese Codes an die Uhrzeit gebunden sind und alle paar Sekunden wechseln, musste ich sie jedes mal anrufen, wenn ich ins Spiel einsteigen wollte. Und nur wegen eines Spiels wollte ich nicht unser beider Nerven strapazieren.

Hinzu kommt, dass einer meiner Freunde, der mit WoW aufgehört hat, von Zeit zu Zeit wieder mal spielen will und ich ihm dann den Zugriff ermögliche. Jaja, ich weiß, Blizzard sagt, man soll das nicht machen. Aber er ist einer der wenigen Menschen auf dieser Welt, denen ich zu 100 % vertraue, darum ist das hier gar kein Thema.

Auf jeden Fall packt ihn – gerade am Wochenende – die Spielwut meistens zu solchen Zeiten wo ich mit Sicherheit noch von warmen Eislutschern und einer Welt voller fähiger Chefs in den Firmen dieser Welt träume.

Die Lösung ist relativ simpel: Bei mir zuhause sitzt rund um die Uhr ein Butler, den mein Kumpel oder ich jederzeit anrufen können und der uns den aktuellen Code ansagt. Praktischerweise arbeitet dieser Butler kostenlos, braucht keinen Schlaf und beantwortet unsere Anfragen binnen einer Minute.

Da diese Vorstellung auf dem selben Realitätsniveau der beiden vorhin genannten Träume rangiert, musste eine andere Lösung dieser Problematik her.

Wie es der Zufall will, bin ich in meiner Arbeit von tw. echt schlauen Menschen umgeben, die aber nicht nur schlau und genial, sondern auch menschlich von hoher Qualität sind.

Einer dieser geschätzten Kollegen ist ein gewisser Herr Werner Düsentrieb (Name von der Redaktion leicht optimiert) dem ich mein Dilemma geschildert habe.

Es dauerte keine Woche, da hatte er schon den ersten Prototypen einer Token-Knopfdrück-Maschine gebaut.

Das Ziel ist eine Webseite über die man den aktuellen Code meines Tokens beziehen kann. Natürlich kommen an diese Webseite nur mein weiter oben erwähnter vertrauenswürdiger Kumpel und ich ran.

Das Ganze wird so ablaufen, dass beim Aufruf der Webseite die kleine Maschine meines Kollegen das Knopferl am Authenticator drückt, ein kleines Licht über dem Codefenster aktiviert, eine Webcam dieses abfotographiert und das Bild des Codes danach angezeigt wird.

Aktuell bin ich noch am Suchen nach einem passenden Aussengehäuse an welchem ich meine Kamera befestigen kann. Danach schreibe ich die nötigen Programme und die Website. Da ich aber in den letzten Wochen anderweitig beschäftigt war (von wegen besinnliche Weihnachtszeit) liegt das Projekt momentan auf Eis.

Mein ursprüngliches Ziel war, das Ganze noch heuer abzuschließen. Momentan sieht es leider ganz und gar nicht danach aus, als ob ich das noch schaffen werde. Mein Bruder braucht Unterstützung bei seinem Internetauftritt – und das “real live” geht immer vor World of Warcraft (auch wenns manchmal schwer fällt).

Auf jeden Fall:

Lieber Werner,

vielen, vielen Dank für Deine Hilfe und den Bau dieses genialen Geräts!

Sobald alles fertig ist, werde ich es noch einmal ausgiebig vorstellen – so mit Video und allem Pi Pa Po. ;)

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